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Ein Blick in die Schatzkammer des Fürsten

14. November 2016

Die Fürstlichen Sammlungen sind zu Gast in Bern. Mehr als 200 Meisterwerke werden bis 19. März im Berner Kunstmuseum präsentiert. Nach der exklusiven LGT Preview am Donnerstag wurde die Ausstellung am Freitag im Beisein von S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein feierlich eröffnet.

Eine der prächtigsten privaten Kunstsammlungen gewährt in den kommenden Monaten einen Einblick in ihre Schatzkammer. Über 200 Meisterwerke aus den immensen Beständen der Sammlungen wurden für die Ausstellung im Kunstmuseum Bern ausgewählt. Auf zwei Etagen wird ein repräsentativer Querschnitt durch die Kunstschätze des Fürsten von Liechtenstein präsentiert. Die Ausstellung sei etwas, was es so in der Schweiz nicht gebe, sagt Matthias Frehner, Direktor Kunst und Sammlungen des Kunstmuseums Bern.

Meisterwerke und ihre Geschichten

18 thematisch angelegte Räume und Kabinette geben den Besuchern einen Einblick in verschiedene Sammlungsschwerpunkte, zum Beispiel die fürstliche Selbstdarstellung, Porträtmalerei, christliche Themen, Mythologie, Stillleben oder Landschaftsmalerei. Zu sehen sind unter anderem Gemälde, Skulpturen, Möbel und kunsthandwerkliche Arbeiten von Meistern wie Peter Paul Rubens, Adriaen van Ostade, Pieter Brueghel, Jacques Jordaens und Athonis van Dyck. Ziel der Ausstellung ist es, den Besuchern einen repräsentativen Eindruck von der Breite der Sammlung zu geben sowie einzelne besondere Stücke in den Mittelpunkt zu stellen. Denn nicht nur die Kunsthistorie aus fünf Jahrhunderten ist beeindruckend, auch die Geschichten hinter den einzelnen Werken sind spannend.

Wie zum Beispiel das Porträt von Fürstin Karoline von Liechtenstein (1768-1831), das zu ihrer Zeit einen kleinen Skandal auslöste. Das von ihrem Ehemann Fürst Alois I. bei der Künstlerin Elisabeth Vigée-Lebrun in Auftrag gegebenen Ölgemälde zeigt die Fürstin als griechische Göttin Iris; barfüssig schwebt sie in einem durchsichtigen Gewand in den Wolken. Diese Inszenierung wurde von der Fürstenfamilie beanstandet. Um die Wogen der Empörung zu glätten, liess der Ehemann unter dem Porträt kurzerhand ein Paar Ballschuhe anbringen, was den Eindruck erweckte, dass diese der Gattin soeben von den Füssen geglitten seien.

Exklusive LGT Preview

Die neue Ausstellung in Bern wurde am vergangenen Freitag mit einer grossen Gala eröffnet; sie wird bis 19. März dauern. Bereits am Vorabend öffnete die Ausstellung ihre Türen für 200 Gäste und Kunden der LGT. Bei einer exklusiven LGT Preview im Beisein von S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein konnten sie sich diese einzigartige Ausstellung bereits vor der offiziellen Eröffnung begehen.