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LGT Medienpreis 2015 vergeben

25. Februar 2015

Drei herausragende journalistische Arbeiten wurden am 24. Februar anlässlich einer Veranstaltung im Stadtpalais Liechtenstein in Wien mit dem LGT Medienpreis für hochwertige Wirtschaftsberichterstattung ausgezeichnet.

(v.l.n.r.) Prof. Dr. Bernhard Felderer, S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein, Michael Fleischhacker, Dr. Barbara Kolm, Nikolaus Jilch, Eva Steindorfer, Dr. Christian Helmenstein, Markus Schauta, Dr. Therese Niss, Mag. Meinhard Platzer
(v.l.n.r.) Prof. Dr. Bernhard Felderer, S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein, Michael Fleischhacker, Dr. Barbara Kolm, Nikolaus Jilch, Eva Steindorfer, Dr. Christian Helmenstein, Markus Schauta, Dr. Therese Niss, Mag. Meinhard Platzer

Die Siegertrophäe ging an Eva Steindorfer für den am 5. Oktober 2014 in der Tageszeitung «Die Presse» erschienenen Beitrag «Gründer gehen dorthin, wo das Geld ist». Darin skizziert die Preisträgerin den Startup Fonds Speedinvest II, der sich speziell an österreichische Startups richtet. Die Jury würdigte den Beitrag als die beste Themenaufbereitung im Wettbewerbszeitraum 1. Jänner 2014 bis 14. November 2014: journalistisch hervorragend ausgeführt mit exzellenten Interviewpartnern aufgewertet, kurzweilig und verständlich geschrieben und zugleich mit vielen Zahlen und Fakten bestückt.

Der erste Anerkennungspreis ging an Jakob Arnim-Ellissen. Unter der Schlagzeile «Bürokratie in Rot-Weiss-Rot» arbeitete er mit ironischen Stilelementen die bürokratischen Hürden beim Wettbewerb um hochqualifizierte Arbeitskräfte auf. Der Artikel ist am 14. August 2014 im Wirtschaftsmagazin FORMAT erschienen. Im Text geht der Preisträger der Frage nach, warum die Idee einer «Green Card» für Österreich gut ist, aber die Umsetzung Schwächen aufweist. Die Jury überzeugte er durch seine sehr gute Analyse aus unterschiedlichen Perspektiven und durch die anschaulich, informativ und unterhaltend dargestellten Beispiele, die das Leserinteresse bis zum Ende halten.

Für ein Interview mit zwei Fondsmanagern unter dem Titel «Die Teuerung kommt früher oder später» wurde Nikolaus Jilch von der Tageszeitung «Die Presse» mit dem zweiten Anerkennungspreis prämiert. Im Interview erzählen die Fondsmanager von Lektionen aus dem Dotcom-Bust, von Bankern, die nichts von Geldtheorie verstehen – und über Gemeinsamkeiten zwischen Rapid Wien und dem Goldpreis. Durch den sachkundigen Blick hinter die Kulissen dieses Marktes wird für den Leser die Thematik spürbar und verständlich.

Die LGT Bank Österreich prämiert jährlich herausragende redaktionelle Print- und Online-Artikel, die sich mit Themen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt befassen. «Mit dem LGT Medienpreis würdigen wir die Bedeutung, die ein engagierter und qualifizierter Journalismus für das Verständnis wirtschaftlicher Strukturen und Entwicklungen hat. Jene, die schon in jungen Jahren in der Lage sind, diese Herausforderungen zu meistern, will die LGT Bank Österreich mit diesem Preis auszeichnen und fördern», so Meinhard Platzer, CEO der LGT Bank Österreich bei seiner Begrüßungsrede.

Die Preise wurden von S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein, Chairman LGT, im Rahmen einer Veranstaltung im Stadtpalais Liechtenstein überreicht. Insgesamt 60 Beiträge haben am Wettbewerb um den LGT Medienpreis teilgenommen. Die fünfköpfige unabhängige Jury bewertete alle Wettbewerbsbeiträge in anonymisierter Form. Aus zehn nominierten Beiträgen prämierte die Jury einen Artikel mit dem LGT Medienpreis und zwei weitere mit Anerkennungspreisen. Der LGT Medienpreis ist insgesamt mit 6.000 Euro dotiert.

Demnächst wird der LGT Medienpreis 2016 ausgelobt. Die Ausschreibungsmodalitäten werden im Juni bekanntgegeben.

Weitere Informationen: Engagement für Österreich