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LGT Navigator: Die Angst vor einer zweiten Corona-Welle nimmt zu

29. Juli 2020

Während weltweit die Dynamik der Coronavirus-Neuinfektionen wieder zunimmt, hoffen Anleger auf die positive Wirkung des in Washington derzeit ausgehandelten neuen Hilfspakets in Billionenhöhe. Mit Spannung erwarten die Finanzmärkte den geldpolitischen Entscheid der US-Notenbank.

Die Angst vor einer zweiten Corona-Welle nimmt zu

Während ein Teil der Weltwirtschaft die erste Welle der Covid-19-Pandemie noch nicht überstanden hat, nehmen die Anzeichen für eine zweite Welle zu. Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen im In- und Ausland meinte der Chef des deutschen Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler: «Wir sind mitten in einer sich rasant entwickelnden Pandemie»”. Einige Länder sehen sich bereits gezwungen, zumindest lokale «Lockdowns» zu verhängen, und die Tourismus-Branche wird von der wieder zunehmenden Unsicherheit und sich rasch verändernden Gefahrenlage aufs Neue schwer belastet.

In Asien standen die meisten Aktienindizes heute vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Lage unter Druck. Die Börse in Tokio zeigte sich schwächer und der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel um -1.15% auf 22 397.19 Punkte zurück. Zuvor hatte bereits der Dow Jones Industrial -0.77% eingebüsst und bei 26379.28 Zählern geschlossen. Der marktbreite S&P 500 gab um -0.65% auf 3 218.44 Punkte nach.

Wie beurteilt die Fed die derzeitige Weltlage?

Die US-Notenbank (Fed) dürfte anlässlich ihres geldpolitischen Entscheids heute Abend um 20:00 Uhr (MEZ) bemüht sein, ihre Unterstützung der amerikanischen Wirtschaft in der Corona-Krise zu untermauern. Mit einer Senkung der Leitzinsen wird nicht gerechnet, jedoch könnte Fed-Chef Jerome Powell durchaus weitere Massnahmen in Aussicht stellen.

EZB verlängert Dividenden-Moratorium

Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) kündigte gestern an, die Empfehlung an europäische Geschäftsbanken zu verlängern, Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe bis Januar 2021 auszusetzen. Bislang galt das Moratorium der EZB bis mindestens zum 1. Oktober. Die Empfehlung bleibe befristet und eine Ausnahme, betonte die EZB.

Pfizer hebt Gewinnausblick an

Der US-Pharmariese Pfizer zeigt sich optimistisch und hob seine Gewinnprognose für 2020 an. Der Konzern stellt nun einen bereinigten Gewinn je Aktie von USD 2.28-2.38 in Aussicht. Bisher lautete die EPS-Prognose auf 2.25-2.35. Insgesamt gingen der Quartalsgewinn und der Umsatz zurück, jedoch geringer als von Analysten erwartet. Derzeit arbeitet Pfizer fieberhaft an einem Corona-Impfstoff und hatte erst gestern angekündigt, einen in Zusammenarbeit mit der deutschen Biotech-Firma BioNTech erarbeiteten Impfstoff-Kandidaten an Probanden zu testen. Sollten die Tests erfolgreich sein, könnte bereits im Oktober eine Zulassung des Impfstoffs beantragt werden.

Wirtschaftskalender 29. Juli

MEZ Land Indikator Letzte Periode
20:00 USA FOMC geldpolitischer Entscheid +0.0-0.25%

Unternehmenskalender 29. Juli

Land Unternehmen Periode
DE BASF Q2
DE Deutsche Bank Q2
DE Deutsche Börse Q2
FR Sanofi H1
FR Schneider Electric H1
IT Enel H1
SP Banco Santander H1
GB Barclays H1
GB GlaxoSmithKline H1
GB Rio Tinto H1
USA General Electric Q2

 

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, +41 44 250 83 48, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

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Aramco legt Preisspanne fest

Der saudische Ölkonzern Aramco setzt die Preisspanne für den geplanten Börsengang zwischen USD 8.00 bis USD 8.53 (30 bis 32 Riyal) fest und plant «lediglich» 1.5% seiner Anteile auf den Markt zu bringen. Damit beträgt der Wert des IPOs rund USD 1.6-1.7 Bio., deutlich weniger als das ursprünglich gesetzte Ziel von USD 2 Bio. Der endgültige Preis soll am 5. Dezember festgelegt werden.