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LGT Navigator: Fed-Chef Powell bekräftigt Kurs und warnt vor Risiken durch Coronavirus

12. Februar 2020

US-Notenbankchef Powell bekräftigte die abwartende Haltung der Federal Reserve, warnte aber auch vor den wirtschaftlichen Gefahren durch die Coronavirus-Epidemie. Gestern sorgten nachlassende Sorgen über die Ausbreitung und die Auswirkungen des Coronavirus für Gewinne und stellenweise auch neue Rekorde an den Aktienbörsen. Auch in Asien legten die meisten Aktienindizes angesichts von Anzeichen einer Verlangsamung der Coronavirus-Neuinfektionen zu.

Fed-Chef Jerome Powell

Der amerikanische Zentralbankvorsitzende Jerome Powell hält die Geldpolitik nach wie vor für angemessen. Die Fed beobachte aber genauestens die durch das Coronavirus entstehenden Risiken für die US- und die Weltwirtschaft. Die Epidemie führe nach Einschätzung von Powell zu Verwerfungen in China und das könne auf die restliche Weltwirtschaft übergreifen. Positiv zu werten seien die etwas geringeren Unsicherheiten in Bezug auf den Handelskonflikt, wobei aber weiterhin Risiken für den konjunkturellen Ausblick bestünden, kommentierte Fed-Chef Powell während seines halbjährlichen Rechenschaftsberichts vor dem Repräsentantenhaus in Washington. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus und des nur geringen Spielraums für die Notenbank – eine Anspielung auf die harsche Kritik von US-Präsident Trump – betonte Powell die Mitverantwortung der Regierung, respektive deren Ausgabenpolitik.

Das neuartige Virus erhielt von der WHO den offiziellen Namen «COVID-19». Inzwischen stieg die Zahl der Todesopfer in China auf 1115 und die bestätigten Infektionen auf dem chinesischen Festland erreichten fast 45 000. Die jüngsten Daten aus China lassen jedoch auch die Hoffnung aufkommen, dass sich die Epidemie abschwächt. So wurde in der chinesischen Provinz Hubei die niedrigste Zahl an Neuinfektionen in diesem Monat verzeichnet und die Verdachtsfälle in China gingen um mehr als 5000 auf etwa 16 000 zurück.

EZB-Chefin Lagarde betont begrenzten Spielraum der Notenbanken

Nach Ansicht von Christine Lagarde, ihres Zeichens Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), könne die Geldpolitik nicht das Mass aller Dinge sein und sämtliche konjunkturellen Lasten schultern. Wie ihr Kollege Powell in den USA betonte auch Lagarde vor dem Europäischen Parlament in Strassburg, dass der Spielraum der Notenbanken angesichts des aktuellen Niedrigzinsumfelds begrenzt sei. Zudem beobachte die EZB mögliche negative Nebenwirkungen ihrer Geldpolitik genau.

Sanders sichert sich den Sieg in New Hampshire

Senator Bernie Sanders (78) hat die zweite Vorwahl im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten knapp gewonnen. Nach Auszählung fast aller Stimmen lag Sanders bei der Abstimmung im Bundesstaat New Hampshire bei rund 26%. Pete Buttigieg (38), der Sieger in Iowa, lag mit gut 24% der Stimmen knapp dahinter. Sanders betonte, dass er sich als Präsident für eine bessere Gesundheitsversorgung, höhere Steuern für Reiche, strengere Waffengesetze und den Kampf gegen den Klimawandel einsetzen werde. Auf dem dritten Platz landete überraschend die moderate Senatorin Amy Klobuchar (59) mit knapp 20%. Lediglich auf Rang vier und fünf folgten Elizabeth Warren 9% und Joe Biden mit 8%. Für eine Überraschung im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur könnte noch Mike Bloomberg sorgen. Der frühere New Yorker Bürgermeister will erst am «Super Tuesday» in das Rennen eingreifen.

Britische Wirtschaft stand 2019 still

Angesichts der Unsicherheiten im Brexit-Drama stagnierte die britische Wirtschaft im vergangenen Jahr, wie aktuelle Daten des Statistikamts ONS zeigten. Das Bruttoinlandsprodukt lag damit im Schlussquartal auf dem Niveau des Vorquartals. Allerdings fiel das dritte Quartal mit +0.5% besser aus als bisher mit +0.4% angenommen. Stützend wirkten sich der Aussenhandel und Staatsinvestitionen aus. Abgeschwächt hatte sich hingegen der Privatkonsum

 

Wirtschaftskalender 12. Februar

MEZ Land Indikator Letzte Periode
10:30 GB BIP Q4 (Q/Q) +0.4%
10:30 GB Industrieproduktion (M/M) -1.2%
10:30 GB Industrieproduktion (Y/Y) -1.6%
16:00 US Fed-Chef Powell vor Kongress  

Unternehmenskalender 12. Februar

Land Unternehmen Periode
DE Daimler J19
FR Air Liquide J19

 

 

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, +41 44 250 78 59, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

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Aramco legt Preisspanne fest

Der saudische Ölkonzern Aramco setzt die Preisspanne für den geplanten Börsengang zwischen USD 8.00 bis USD 8.53 (30 bis 32 Riyal) fest und plant «lediglich» 1.5% seiner Anteile auf den Markt zu bringen. Damit beträgt der Wert des IPOs rund USD 1.6-1.7 Bio., deutlich weniger als das ursprünglich gesetzte Ziel von USD 2 Bio. Der endgültige Preis soll am 5. Dezember festgelegt werden.