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LGT Navigator: Schwer abschätzbarer wirtschaftlicher Einfluss des Coronavirus

11. Februar 2020

Die Unsicherheiten in Bezug auf die konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Epidemie haben die Finanzmärkte nach wie vor fest im Griff, und der Druck auf die Börsenindizes verstärkte sich zu Beginn der Woche. Im späteren Verlauf des Montags vermochten sich die Kurse an der Wall Street zu erholen und der S&P 500 wie auch die Technologiebörse Nasdaq erreichten weitere Rekordmarken. Die Börsen in Asien folgten grösstenteils den positiven Vorgaben aus Übersee, während die Börse in Tokio wegen eines Feiertags geschlossen blieb. Heute stehen der Auftritt von US-Notenbankchef Powell sowie eine weitere Reihe wichtiger Unternehmensergebnisse im Zentrum des Geschehens.

Schwer abschätzbarer wirtschaftlicher Einfluss des Coronavirus

Nachdem das öffentliche Leben in China durch die Coronavirus-Epidemie extrem eingeschränkt wurde, versucht Chinas Regierung durch die Lockerung einiger Restriktionen das Leben wieder zu normalisieren. So öffneten Fabriken, Geschäfte und Schulen wieder und Produktionsstätten von Daimler, Ford oder Tesla nahmen die Arbeit zu Wochenbeginn wieder auf. Unterdessen fand sich in Peking ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein, um die Lage zu beurteilen. Die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus stieg auf über 1'000 Menschen und die Zahl der Krankheitsfälle liegt nun bei über 40'000. Zudem hat sich der Erreger inzwischen auf mindestens 27 Länder und Regionen ausgebreitet.

Anhörung von US-Notenbankchef Powell im Fokus

Mit Spannung werden heute um 16:00 Uhr (MEZ) die Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell im Rahmen seines halbjährlichen Rechenschaftsberichts vor dem Finanzausschuss des US-Kongresses erwartet. Anleger erhoffen sich neue Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs der Zentralbank, insbesondere auch in Bezug auf die potenziellen Implikationen für die Weltwirtschaft durch das Coronavirus.

Coronavirus trübt Konjunkturausblick für die Eurozone

Neuesten Umfrageergebnissen des deutschen Finanzmarktanalyseunternehmens Sentix zufolge hat sich der Konjunkturausblick der monatlich befragten Anleger und Analysten im Februar wieder verschlechtert. Vor dem Hintergrund der Unsicherheiten in Bezug auf die wirtschaftlichen Auswirkungen durch das Coronavirus fiel der Konjunkturindex für den Euroraum nach drei Anstiegen in Folge im Februar auf 5.2 von 7.6 Punkten zu Jahresbeginn. Während das Risiko negativer Effekt auf die Weltwirtschaft die Stimmung trübten, stütze die Stärke der US-Wirtschaft die Weltkonjunktur.

Trumps Haushaltsentwurf

Im Haushaltsentwurf für das Finanzjahr 2021 will die Administration Trump wenig überraschend mehr Geld für das Militär und die Raumfahrt ausgeben, während andererseits die Mittel für Soziales, Entwicklungshilfe und Umweltschutz gekürzt werden sollen. Dass der Haushaltsentwurf in der von der Regierung gewünschten Form umgesetzt wird, ist höchst unwahrscheinlich, da das Haushaltsrecht beim Parlament liegt, wo bekanntlich die Demokraten im Repräsentantenhaus die Mehrheit stellen.

Stehen weitere Grossfusion in der Autobranche an?

Nach dem geplanten Zusammenschluss des italienisch-amerikanische Autoherstellers Fiat Chrysler mit dem französischen Peugeot-Konzern PSA scheint sich in der Branche eine weitere Grossfusion anzubahnen. So sollen der schwedische Autohersteller Volvo Cars und der chinesische Autobauer Geely über einen Zusammenschluss verhandeln. Die Gespräche befinden sich laut Geely in einem frühen Stadium. Das kombinierte Unternehmen hätte «die Grösse, das Know-how und die Ressourcen, um bei der laufenden Transformation der Automobilindustrie führend zu sein», hiess es. Wie Geely gehört auch Volvo seit 2010 bereits zur chinesischen Zhejiang Geely Holding Group.

 

Wirtschaftskalender 11. Februar

MEZ Land Indikator Letzte Periode
10:30 GB BIP Q4 (Q/Q) +0.4%
10:30 GB Industrieproduktion (M/M) -1.2%
10:30 GB Industrieproduktion (Y/Y) -1.6%
16:00 US Fed-Chef Powell vor Kongress  

Unternehmenskalender 11. Februar

Land Unternehmen Periode
DE Daimler J19
FR Air Liquide J19

 

 

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, +41 44 250 78 59, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

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Aramco legt Preisspanne fest

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