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LGT Navigator: Zuversicht der Anleger hält Aktienindizes nahe der jüngsten Rekordmarken

7. April 2021

Die starken Konjunkturdaten aus den USA und teilweise auch aus Europa und China wirkten nach und sorgten beim feiertagsbedingt verspäteten Wochenauftakt an Europas Börsen wie auch an der Wall Street für eine gute Grundstimmung. Angesichts der jüngsten Rekordmarken kommt es aber auch zu Gewinnmitnahmen. Die Hoffnungen auf eine weitere Erholung der Weltwirtschaft werden durch die neusten Prognosen des IWF bekräftigt. 

Zuversicht der Anleger hält Aktienindizes nahe der jüngsten Rekordmarken

Nachdem der EuroStoxx 50 am Dienstagvormittag mit 3’977 Punkte den höchsten Stand seit mehr als 13 Jahren erreichte, hielten sich auch die Aktienindizes in New York nahe bei ihren jüngst erreichten Höchstwerten. Der Dow Jones Industrial schloss -0.29% tiefer auf 33'430.24 Punkten und der breite S&P 500 ging nach einem erneuten Rekordhoch mit einem moderaten Minus von -0.1% bei 4’073.94 Zählern aus dem Tagesgeschäft. Der technologielastige Nasdaq 100 gab ebenfalls nur leicht um -0.14% auf 13'578.46 Punkte nach. Vor dem Hintergrund der massiven US-Konjunkturpakete, der weiterhin expansiven Ausrichtung der grossen Zentralbanken sowie der an Fahrt aufnehmenden Covid-19-Impfkampagne scheint der mittelfristige Trend für die Börsen nach wie vor positiv.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten in der Mehrheit leicht fester und für die europäischen Börsen signalisieren die Futures nach einem freundlichen Start nach Ostern eine Eröffnung mit minimalen Verlusten. Heute steht u.a. das Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs im Fokus. Diskutiert wird die weitere Strategie zur Bewältigung der Corona-Pandemie. 

IWF hebt Wachstumsprognose für Weltwirtschaft an

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht trotz der anhaltenden Corona-Pandemie von einem wieder stärkeren Wachstum der Weltwirtschaft aus. In der Folge erhöht der IWF seine globale Konjunkturprognose für dieses Jahr von +5.5% auf +6.0% und für das nächste Jahr von +4.2% auf +4.4%. Das stärkere Wachstum sei mit der fortschreitenden Covid-19-Impfkampagne, den Massnahmen zur Stützung der Konjunktur sowie der Anpassungsfähigkeit der Weltwirtschaft begründet, kommentierte IWF-Chefökonomin Gita Gopinath. In den USA rechnet die Organisation dank der fiskalpolitischen Impulse in diesem Jahr mit einem kräftigen Wachstumsschub. Die BIP-Prognose wurde dementsprechend von +5.1% auf +6.4% angehoben. Aber auch in der Eurozone geht der IWF von einem minimal stärkeren Wirtschaftswachstum aus: Die neuen Prognosen für 2021 und 2022 lauten auf +4.4% und +3.8%, verglichen mit der vorherigen Annahme von +4.2% und +3.6%.

Investoren blicken laut Sentix mit grosser Zuversicht auf die Wirtschaftsentwicklung im Euroraum

Der monatlich vom deutschen Finanzmarktanalyseunternehmen Sentix erhobene Indikator zur Einschätzung des wirtschaftlichen Umfelds und des Ausblicks in der Eurozone hat sich im April deutlich verbessert. Der Konjunkturindex kletterte dabei um 8.1 auf 13.1 Punkte und erreichte den höchsten Wert seit August 2018. Analysten hatten im Schnitt mit einer nur leichten Aufhellung auf 6.7 Zähler gerechnet. Positiv ist vor allem auch, dass sich sowohl die Erwartungen als auch die Einschätzung der aktuellen Lage der befragten Anleger deutlich verbesserte. Investoren würden auf eine potenzielle weitere Ausweitung der Fiskalimpulse und einen beschleunigten Impferfolg in der gesamten EU bauen, kommentierte das Sentix.

Stabile Arbeitslosenrate im Euroraum

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone hat sich im Februar kaum verändert. Wie bereits im Januar betrug die Arbeitslosenquote im Februar 8.3%, wobei aber der Vormonatswert von 8.1% auf 8.3% korrigiert wurde. Gemäss Eurostat waren im Februar in den 19 Euroländern rund 13.6 Mio. Menschen ohne Arbeit. In der gesamten EU waren es knapp 16 Mio. Personen. Seit Beginn der Coronakrise ist die Arbeitslosigkeit deutlich gestiegen, jedoch dank Kurzarbeit wesentlich schwächer als nach der Finanzkrise 2008/09. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren im Euroraum 1.51 Mio. Menschen mehr als arbeitslos gemeldet. Im EU-Raum erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 1.92 Mio.

 

Wirtschaftskalender 7. April

MEZ Land Indikator Letzte Periode
09:15 SP IHS Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleister (März) 43.1
09:45 IT IHS Markit Einkaufsmanagerindex Composite (März) 51.4
09:50 FR IHS Markit Einkaufsmanagerindex Composite (März) 49.5
09:55 DE IHS Markit Einkaufsmanagerindex Composite (März) 56.8
10:00 EZ IHS Markit Einkaufsmanagerindex Composite (März) 52.5
10:30 GB IHS Markit Einkaufsmanagerindex Composite (März) 56.6
14:30 USA Handelsbilanz (Februar) USD -68.2 Mrd.
20:00 USA FOMC-Protokoll

 

Unternehmenskalender 9. April

Land Unternehmen Periode
CH Ems Chemie  Q1 Umsatz

 

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, +41 44 250 78 59, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

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Der saudische Ölkonzern Aramco setzt die Preisspanne für den geplanten Börsengang zwischen USD 8.00 bis USD 8.53 (30 bis 32 Riyal) fest und plant «lediglich» 1.5% seiner Anteile auf den Markt zu bringen. Damit beträgt der Wert des IPOs rund USD 1.6-1.7 Bio., deutlich weniger als das ursprünglich gesetzte Ziel von USD 2 Bio. Der endgültige Preis soll am 5. Dezember festgelegt werden.